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Ackerschachtelhalm
Schon Sebstian Kneipp hat darauf hingewiesen, dass jeder Mensch, der über 40
Jahre alt ist, täglich ein Tässchen Ackerschatelhalmtee [Abkochung, siehe Heilkräfte
der Pflanzen, S. 2/304] trinken sollte. Das hält die Gefäße geschmeidig und beugt
dem Gedächtnisschwund vor.
Keine Pflanze enthält nur annähernd so viel Kieselsäure wie Ackerschachtelhalm.
Fast 10 % der pflanzlichen Trockenmasse besteht aus Kieselsäure.
Da die Resorptionsrate von mineralischen Kieselsäureprodukten eher gering ist,
bietet der Ackerschachtelhalm hier eine hervorragende Alternative.
Es gibt mitlerweile spezielle Ackerschachtelhalm-Extrakte, die eine Aufnahme
von bis zu 95% erreichen können (F. Reuss, 1995, Uni Ulm).
Weitere Möglichkeiten bieten der Ackerschachtelhalm- Frischpresssaft, die Abkochung des Ackerschachtelhalms oder
Ackerschachtelhalm, der zu einem feinen Pulver verarbeitet wurde. Dieses Pulver kann man selber herstellen und z.B. in
Smoothies verwenden. Es ist auch möglich eine Abkochung mit dem Pulver zu machen. Hierzu lässt man den Ansatz über Nacht
stehen und kocht ihn dann mindestens 30 Minuten auf kleiner Flamme [Mengenangaben, siehe Abkochung, Heilkräfte der
Pflanzen, S. 2/304]. Es kann die abgeseihte reine Flüssigkeit verwendet werden. Wer will kann auch die gesamte Masse z. B. in
einem Smoothie verwenden.